Die Geschichte der Astronomie, Teil 1

Einleitung

Bevor wir damit anfangen zu lesen, wollte ich klar machen, dass Beiträge dieser Serie extra gut ausgearbeitet sind und dementsprechend länger als die meisten andere Beiträge

Astronomie ist in dem Sinne eine besondere Wissenschaft, eine Naturwissenschaft, weil sie in allen Epochen der Menschheitsgeschichte behandelt wurde und wird. Astronomie begann mit den frühen Hochkulturen. Sie fragten sich, nach dem man sich überhaupt modern leben konnte, wie ihre Welt entstand, wie sie sich entwickelt und entwickeln wird. Man konnte erst seit der letzten Eiszeit überhaupt darüber nachdenken. Vorher lebten die Kulturen meist in kleineren Gruppen, verweilten dort, bis man dort nichts mehr Essbares finden konnte und zogen weiter. Es gab auch nicht viel zum Essen, man hat gejagt und gesammelt, daher auch Jäger und Sammler. Außerdem war es kalt. Ja, stellen Sie sich vor. Es war also einfach zu kalt, dass es auch viele Pflanzen gab von denen man sich hätte ernähren können, es war auch zu kalt für Pflanzen. Es gab deswegen auch nicht sehr viele Tiere, weil Tiere sich nun einmal von Pflanzen ernähren. Andere Tiere wiederum töten diese Tiere und essen diese, also gab insgesamt immer noch nicht mehr Essen. Das ist die Eiszeit.

Wie wir alle wissen, zog die sich wieder ab. In dieser Zeit, das war vor 11.000 Jahren etwa. Das nennt man die Steinzeit, vor der Eiszeit befanden wir uns fast überall in der mittleren Steinzeit. So, vor 11.000 Jahren allerdings, wandelte sich das Klima, ein Klimawandel. Ja, sehen Sie, es wandelt, der Klimawandel ist also nicht „Fake“. Aber wieder zurück zum Thema.

Nun, nach dem sich das Klima erwärmt hat, das passierte durch äußere Einflüsse, fing es an, dass sich essbare Pflanzen sich wie eine Seuche sich verbreiteten, dabei waren auch frühe Getreidesorten die Hafer, Weizen und Roggen ähnelten, es waren Mischungen von solchen Getreidesorten und waren oft zu finden. Jetzt konnte man sesshaft werden, seine Äcker und Felder bauen, nicht selten fanden sich Gruppen in Dörfern zusammen. Die Neolithische Revolution. So enstanden Handel, Kulturen und Zivilisation.

Aber da es sich ausschließlich um die Geschichte der Astronomie handelt konzentrieren wir uns wieder darauf. Dieser Ausschweif war bloß die Herleitung, die Einleitung, zu den Hochkulturen in die es diesen, nächsten und übernächsten Beitrag noch ausführlicher behandeln, je nachdem wie komlex ich dieses Thema gestalte, können das ein paar dutzend Teile werden.
Die Hochkulturen haben noch keine riesigen Gerätschaften gehabt, sie benutzten lediglich ihre Augen und beobachteten den Himmel mit voller Ehrfurcht, sie konnten es sich nicht erklären, wie denn auch? Durch kulturelle und religiöse Einflüsse, erklärte man sich die Abläufe am Himmel schließlich mit Göttern. Die Menschen in denen Zeiten beobachten also die Abläufe und Wanderungen der Onne, des Mondes und des restlichen Firmament. Sie beobachteten wie die Sonne jeden Tag aufging und unterging, wie sie im Sommer höher stand, als im Winter. Sie verfolgten die Mondphasen, der Mond zeigte jeden Tag immer etwas mehr oder weniger von seiner Sichel, manchmal war er komplett rund und einige Tage auch nicht sichtbar. Die Menschen erkannten jedoch die Sonne und den Mond immer wieder und stellten ihre Rhythmen fest. Man erkannte später als man den Nachthimmel (ja genau, der Nachthimmel, denn er war nur nachts so zu sehen) beobachtete, dass die Lichtpunkte, die Sterne, Nacht für Nacht an der gleiche Stelle standen, im laufe der Wochen und Monate bewegte sich zur selben Zeit der Nachthimmel. Was ja, offsichtlich vorne rein bekannt war, dass jede Nacht im Laufe der Nacht sich das Firmament sich langsam nach Osten dreht. Das konnten sie gut mit der Bewegung der Sonne vergleichen. Im Laufe der Jahre waren jede Jahreszeit diesselben Sternkonstellationen sichtbar.

Durch noch genauere Beobachtungen konnten sie feststellen, die alten Menschen, dass ein paar der Lichtpunkte, nicht viele nur ein Halbes Dutzend, sich ähnlich wie der Mond umherzog. Doch diese Bewegungen waren seltsam, sie vollzogen zwar ihre Bewegungen auf ähnlichen Bahnen wie der Mond und die Sonne es machen, doch sie waren unterschiedlich schnell und bewegen sich manchmal nicht und sogar rückwärts, wie eine Schlaufe. Zwei der „Wandelsterne“, wie man sie dann genannt hat, waren ziemlich schnell in ihren Abläufen und machten solche Schlaufen nicht. Einer davon, die Venus, meldete sich mit einem hellen Licht für einen Punkt während dem Sonnenauf- und untergang und auch noch längere Zeit davor, bzw. danach. Deshalb auch: Abend- und Morgenstern.

Als die Menschen in den frühen Hochkulturen merkten, dass die Abläufe am Himmel wieder und immer wieder wiederkehrte, konnten sie die Zeit bestimmen, man konnte sie nutzen. Man konnte wissen, wann muss ich jetzt genau den Acker bestellen, wann muss ich sähen Aber auch Ablaufe innerhalb eines Tages. Okay, die Sonne steht hoch. jetzt ist Mittag. Sonnenauf- und untergang. Mondphasen. Sternkonstellationen. Daraus, aus diesen Regeln entwickelten alle Hochkulturen ausnahmslos einen Kalender. Solche Kalender waren teils echt sehr genau.

Das alles wusste man nicht einfach so, woher denn auch? Alles Wissen, selbst das Selbstverständlichste, musste man sich in dieser Zeit erarbeiten.

Mehr dazu, etwa jeden dritten Beitrag. Wir werden in des Geschichte mehrmals halt machen um Persönlichkeiten, Methoden, Instrumente und des gleichen zu besprechen.

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