Der Klimawandel – Eine reale Gefahr? Teil 5

Wir haben bisher allerdings meist nur über den menschengemachten Klimawandel, den anthropogenen Klimawandel geredet und selbst da nicht alles komplett abgehakt. Nein, es ist nicht so, als ob ich ein baldiges Ende vorhersehe. Also ist unser Thema über welches wir nun reden wollen, die Einflüsse die der Klimawandel hat.

Die Treibhausgase erwärmen die Erde, weil sie grob und vereinfacht gesagt (Ihr könnt ja nochmal nachlesen in einen der früheren Teilen) die Sonnenstrahlen nicht entweichen lassen und deshalb bleibt die Wärme unten. Die Erde wird also recht regelmäßig immer weiter aufgewärmt, weil ja auch immer weiter und immer mehr Dreck in die Atmosphäre entlassen wird. Tatsächlich läuft es mancherorts so krass ab, dass zum Beispiel in den Spitzbergen sich die Wetterverhältnisse sich rapide ändern und dass es dort fast 5 Grad Celsius im Mittel wärmer ist. So kommt es dazu, dass sie im Sommer fast kein Schnee mehr haben.

Andernorts verändern sich dadurch die Meeresströmungen, es wird teilweise an den Polarregionen kälter, aber größtenteils schmilzt durch diese 1 bis 2 Grad Veränderung unnatürlich viel Schnee, was dazu führt, dass die kleinen Inseln in Ozeanien als Beispiel untergehen werden. Und nicht nur da. Auch werden Große Landstriche in den Niederlanden oder in Kanada überschwappen. Bis 2100 soll so viel Schnee schmelzen, dass der Meeresspiegel um etwa 82 Zentimeter ansteigt. Das hört sich wenig an, aber doch ist es so, dass viel Land in Küstennähe ist und im bereits genannten Ozeanien sind die meisten Inseln nur ein bis drei Meter von der Höhe des Meeres entfernt. Nicht nur da wird es gefährlich, sondern auch überall wo Permafrostböden sind, als Beispiel in Sibirien, da wo ständig Eis liegt, dass das auftaut und somit viel Methan, welches sich unter dem Eis verrotteten Tiere und Pflanzen jetzt an die Oberfläche kommen und eventuell viele Tausende Kubikmeter davon freigesetzt werden. Methan heißt nämlich auch, besonders im sumpfigen Deutschland, Sumpfgas. Das wird aber nicht nur da frei, sondern auch vor allem in der Landwirtschaft wird durch Tiermägen Methan frei.

Auch werden die Stürme heftiger. Durch die Meeresströmungen werden Luftmassen bewegt, wenn diese warm sind und Wasser verdampfen und wenn die Meeresströmungen wie bei dem Island-Tief Wirbel erzeugen, welche dann solche Stürme und Schlechtwetter bilden, gestört werden, werden sich natürlich diese Wettermerkmale verändern.

Auch Waldbrände, Asteroideneinschläge, leichte Varianzen in der Erdbahn, Erdbeben, Vulkanausbrüche haben Einfluss auf das Klima. Vulkanausbrüche senken erstaunlicherweise die globale Temperatur. Durch den Dreck und die Gase die dabei hochgeschleudert werden und in der Atmosphäre sich verteilen, blockieren das Sonnenlicht und machen auch Ernten zunichte, die graue Decke belastet die Atemwege und macht auf Dauer krank und unwohl.

Also fassen wir mal zusammen:
Es gab schon immer einen Wandel im Klima. Das ist nichts neues. Treibhausgase sind natürlich auf der Erde vorhanden und war auch ohne uns schon 30 mal so viel bei einer Globalen Mitteltemperatur von fast 30 Grad Celsius. Auch veränderte sich das Klima nur vorübergehend durch einen Vulkanausbruch. Asteroiden schlugen auf die Erde und löschte verschiedenste Arten aus. Doch mit den Menschen und seine Maschinen, die er seit fast 200 Jahren einsetzt, verändert er für dieses Mal ist der Mensch schuld. Er steigert den Kohlenstoffdioxid-Wert in der Atmosphäre enorm durch seine Industrie. Interessant zu erwähnen ist die „Kleine Eiszeit“, sie ist eine große Delle in der Neuzeit bei dem Graph der aufzeigt, wann wie hoch die Durchschnittstemperatur der Welt war. Mehr dazu beim nächsten Mal.

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